Klassische Homöopathie

Sie kennen den Ausdruck vom „Wunderwerk Mensch“. Der Mensch ist einzigartig; er hat für sein Dasein auf der Erde nur einen einzigen Körper und einen einzigen Geist zur Verfügung. Sich gesund zu erhalten ist eine seiner wichtigsten Lebensaufgaben und eines seiner größten Bedürfnisse und Wünsche. Dabei hilft ihm die klassische Homöopathie. Sie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die nicht einzelne Symptome sondern den Menschen als Ganzes behandelt. Die Homöopathie ist keine „Zusatzmedizin“, die nur für einzelne Krankheiten zuständig ist, die von der Schulmedizin nicht behandelt werden können. Vielmehr handelt es sich um eine eigenständige Form der Medizin, die im Prinzip zur Linderung oder Heilung jeder Erkrankung eingesetzt werden kann. Ist der Mensch krank, ist das Gleichgewicht im Körper gestört. In der Behandlung nimmt das Erkennen der sogenannten „eigenen Schwachstellen“, die sich beispielsweise als Erkältung, Husten, Verspannung, Kopf- oder Magenschmerzen äußern, großen Raum ein, weil sich in diesen "Eigenheiten" die Individualität des jeweiligen Menschen wiederspiegelt. Um diese Individualität zu erkennen, erfolgt beim Homöopathen eine ganzheitliche Anamnese – ein Gespräch zwischen Therapeut und Patient. Um einen individuellen Heilplan zu erstellen, ist in der Fallaufnahme alles wichtig: Angefangen von körperlichen Beschwerden bis hin zu Gemütsbewegungen wie Kummer, Stress, Zorn, Trauer und dem persönlichen Verhalten im Alltag. Alles zusammen gesehen macht den Menschen in seiner Ganzheit und Einzigartigkeit aus. Nach der sorgfältigen Auswertung des Gesprächs wird ein Therapiemittel verschrieben. Es geht nicht darum, auf die schnelle Art alle Symptome loszuwerden, sondern den Patienten in den individuellen Gesundungsverlauf mit einzubeziehen und Schicht für Schicht liebevoll anzunehmen, zu behandeln um dann tiefgehende ganzheitliche Heilung zu bewirken.

Wie funktioniert Homöopathie

Als Resonanz auf die richtige Mittelwahl reagiert der Organismus unter Umständen mit einer sogenannten Erstreaktion und bestätigt damit den Heilimpuls. Je nach Sensibilität wird eine leichte oder stärkere Reaktion gespürt. Eine mögliche Reaktion könnte zum Beispiel die sogenannte Erstverschlimmerung sein: Die derzeitigen Beschwerden verschlechtern sich für ein paar Stunden oder Tage, bis der Heilungsverlauf seinen Weg nimmt. Auch spontane positive Wirkungen sind bekannt: Der Patient ist schon nach kurzer Zeit voller Energie und Tatendrang. Der Fallverlauf wird beurteilt und die weitere Vorgehensweise mit dem Patienten besprochen. Akute Krankheiten heilen oft schon nach kurzer Zeit. Bei chronischen Beschwerden kann eine Besserung oder Heilung etwas auf sich warten lassen, denn oft durchzieht ein Krankheitsverlauf schon jahre- oder sogar jahrzehntelang das Leben des Patienten. Homöopathie fördert auf diese Weise die Wiedergewinnung von Eigenreaktion und Eigenregulation, die oft über Jahre und sogar über Generationen durch chemische, giftige oder unterdrückende Mittel verloren gegangen ist.

Seit ihrer Entstehung in den letzten zwei Jahrhunderten ist die Homöopathie stetig verbessert und weiterentwickelt und ihr Heilmittelspektrum ständig erweitert worden. Mit Unterstützung des homöopathischen Mittels bekommt der Körper die Chance, wieder Energie und Lebenskraft zu tanken und gesund zu werden.